Erfahrungsbericht Konzept LifeExtension 149+

Start am 1.2.2021 mit dunklem Schlafzimmer und Ernährungsplan in Portugal

Ziel: Abends ab 21:00 Rechner ausschalten, zwischen 22:00 und 23:00 ins Bett gehen. 8-10 h im dunklen Schlafzimmer bleiben.

Im Großen und Ganzen bisher eingehalten, am Rechner öfters bis 21:30

Ernährungsumstellung klappt gut, kaum Gelüste nach Schokolade etc. Es fehlt etwas zum Knabbern für den kleinen Hunger zwischendurch.

Das Nahrungsangebot ist saisonal begrenzt, z. Zt. sind folgende Lebensmittel gut erhältlich:

Karotten*, Kürbis*, Lauch, Rote Beete, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Champignons*, grüner Spargel, gelegentlich Chicoree, Broccoli*, Blumenkohl, Zwiebeln, manchmal Frühlingszwiebeln, Mangos, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Zitronen* später kommen noch Pflaumen, Nektarinen und Maracuja, Quinoa und Kichererbsen dazu.

Aus Deutschland mitgebracht bzw. eingeflogen: Fenchel*, rohes Erdnuss*- und Cashewmus*, Kokos-mus*, -öl*, -raspel* und -flocken*, Mango- und Cassis-Püree von Ponthier, Chia-Saat*, Flohsamenschalen*, Dulse, Ayurvedische Pfannkuchenmischung* von Govinda, später noch roter Reis von RiceFor Life, Haferflocken von gekeimtem Hafer*, Wildroggen*

Aus eigener Ernte kommen noch Topinambur und aus der TK Feigen und Granatäpfel dazu.

Der Weg durch den Supermarkt wird kürzer, da er sich im Wesentlichen auf die Frischeabteilung beschränkt. Dafür klappern wir jetzt jedesmal alle (Aldi, Lidl, Continente (portugiesisch)) ab, da jeder so seine Spezialitäten hat. Aldi und Lidl haben hier das größte Biosortiment.

Das erste was auffiel war ein sehr guter und langer Schlaf, bis zu 9 Stunden. Ausserdem erinnerte ich mich jeden morgen an einen Traum. Davor habe ich mich nie an Träume erinnern können.

Nach einigen Tagen kam ein unglaublicher Libidoschub, den wir morgens in Tantra-Yoga umsetzten. Dies erzeugt einen Energieschub, der den ganzen Tag spürbar ist. Damit verbunden auch ein großer Empathie-Schub.

Dieser Schub hielt ca. 3 Wochen an. Mehr dazu später.

Kartoffeln/Süßkartoffel. In Ermangelung von erlaubten Beilagen erhielt die Kartoffel einen Premiumplatz, fast jeden Tag, und sei es nur in einer Suppe. Nach ca. einer Woche war mein Immunsystem völlig durcheinander, ich bekam sogar Zahnschmerzen obwohl ich keinen Zucker oder Schokolade gegessen habe. Shanti bekam eine massive Darmentzündung. Eine kurze Recherche genügte um herauszufinden, dass Kartoffeln eigentlich giftig (Solanin) und entzündungsfördernd sind. Da wir beide im Alltag relativ wenig Kartoffeln essen, hatte dieser Kartoffelflash eine durchschlagende Wirkung. Eine Umstellung auf Süsskartoffeln hatte keinen Erfolg, worauf wir sowohl Kartoffeln als auch Süsskartoffeln von unserem Speiseplan gestrichen haben. Im Ernährungsplan sind die Kartoffeln deshalb nach diesen Erfahrungen von der “Immer“ Liste auf die „Selten“-Liste und die Süßkartoffeln auf „Gelegentlich“ gewandert. Nach dieser Änderung im Speiseplan hat sich die Lage wieder normalisiert.

In dieser Zeit reifte das LifeExtension 149+-Konzept und nahm immer klarere Formen an. Auch stellte sich ein immer tieferes Verständnis für die Abläufe und Prozesse ein. Dazu fielen mir immer Neue Informationen in der genau richtigen Reihenfolge zu, so wie ein Puzzle immer vollständiger wird. Dazu kamen Hinweise auf neue Rohstoffe, so dass schließlich ein neues Produkt geboren wurde: Smart Regeneration. Es soll auf ganz besondere Weise die bisherigen Komponenten (Ernährung und Dunkelheit) unterstützen und zum 3. Pfeiler des Gesamtkonzepts werden.

Ich war in dieser Zeit in regem Austausch mit Jutta, die in der Lage ist, diese ganzen Prozesse direkt zu spüren und zu erleben.

So kam von Ihr der Hinweis, dass sich durch das dunkle Schlafzimmer eine tiefe Entspannung einstellt. Das ist phantastisch, aber nicht alltagstauglich, weil man ja morgens irgendwann mal aufstehen sollte, was von Tag zu Tag schwerer fiel.. Ausserdem werden (für 149+) wichtige Prozesse reduziert oder teilweise sogar blockiert. So ermittelten wir folgenden Rhythmus: 3 Wochen Dunkelheit, 1 Woche (beginnend an Vollmond) Schlafen mit offenen Rolläden.

Bei einem späteren Gespräch mit Jutta haben wir den Prozess weiter aufgedröselt:

3 Tage Eingewöhnung, 6 Tage Pinolinphase, 6 Tage MEO-DMT-Phase, 6 Tage DMT-Phase. Dann 7 Tage Reset. Während der DMT-Phase werden Pinolin und 5-MEO-DMT teilweise blockiert. Der DMT-Spiegel steigt um bis zu 80%, Pinolin- und 5-MEO-DMT schwanken zwischen +50% und +80%, je nach Phase.

Eine Forschung zu diesen Thema scheitert an folgenden Punkten:

1. DMT wird von der Zirbeldrüse ausgeschüttet und ist entfernt vergleichbar mit LSD. Aus diesem Grund fällt eine Forschung darüber unter das „Drogentabu“ und findet quasi nicht statt.

2. Ausserdem ist ein erweitertes Bewusstsein schon seit Adam und Eva unerwünscht

(1. Todsünde: Essen vom Baum der Erkenntnis, was mit der Vertreibung aus dem Paradies bestraft wurde).

3. Es berührt das Tabu-Thema Sex, und das nicht zur Fortpflanzung sondern als Bewusstseinserweiterung

Die von Jutta vorausgesagte Tiefenentspannung stellte sich tatsächlich ein. Um auf den Vollmond-Rhythmus zu kommen, verlängerten wir die 1. Dunkelphase auf insgesamt 4 Wochen. Die letzte Woche war extrem entspannt, mit unvermindert anhaltendem Libidoschub.

Tantra 1: Tantra ist ein Einweihungsweg (vermutlich aus dem alten Ägypten stammend) der die Sexualkraft nutzt um letztendlich zur Erleuchtung zu gelangen. Ich habe immer wieder Anläufe genommen diese Erfahrung zu erreichen, aber es blieb immer nur Stückwerk. Die in Deutschland angebotenen Tantra-Seminare sind nach meiner Erfahrung sexuelle Spielwiesen, die nicht den Anspruch eines Einweihungswegs haben. Die letzte Erfahrung war eine Reihe von Tantra-Abenden, die der Lehrer als „Schule der Achtsamkeit“ bezeichnete. Dies brachte für mich eine Reihe von wichtigen und positiven Erfahrungen.

In Indien ist es so, dass die wenigen Tantra-Meister sich Ihre Schüler aussuchen. Kommt also kaum in Frage. Nach heutiger Einschätzung wäre mir dieser Weg wahrscheinlich zu umständlich und langwierig, da sich die alten Meister meist auch an alten Traditionen festhalten.

Durch den Erweckungsweg bei Walter ist meine Kundalini dauerhaft im Kronenchakra zu Hause (ein wichtiges Ziel auf dem Tantra Weg).

Durch die immense Energie die beim Konzept 149+ durch die Produktion und Erhaltung des Pinolins freigesetzt wird, konnte ich Erfahrungen machen, die mir absolut unbekannt waren. Die gewohnte sexuelle Erregung wich einer wellenförmigen Ekstase die man vielleicht als kosmische Orgasmen beschreiben könnte (Erfahrungen die über den Verstand hinausgehen lassen sich mit sprachlichen Mitteln nur bruchstückhaft vermitteln).

Diese Erfahrung benötigt keinerlei Stimulierung und kann (gefühlt) unendlich lange anhalten. Danach fühlt man sich voller Energie und kann diese Energie auch lange halten, so dass sie abends immer noch spürbar ist.

Im Gegensatz dazu führt der an den Samenerguss gekoppelte Orgasmus direkt in einen Erschöpfungszustand. Bleibt man in diesem Muster, kann die durch Pinolin zur Verfügung gestellte Sexualkraft evtl. zu einem sexuellen Burn Out führen.

In der „hellen“ Woche ging die Tiefenentspannung langsam zurück, auch die Libido war nicht mehr so konstant spürbar. Die Empathie war zwar da, aber nicht mehr so intensiv.

Die Lebensmittelliste haben wir fast täglich aktualisiert und verfeinert. Zitronen- und Limettensaft gehen in kleinen Mengen, z.B. um Salat abzuschmecken, Orangensaft geht nicht. Roter Reis von RiceForLife testet überraschend sehr gut, Gewürze gehen viele, andere nicht. Können wir hier nicht wirklich ausprobieren, da es hier so gut wie keine Bio-Gewürze gibt. Heller Quinoa geht auch sehr gut, dunkler nicht, Amaranth und Buchweizen bekanntermaßen auch nicht. Kichererbsen sind auch gute erlaubte Sattmacher, besonders haben wir uns über das positive Ergebnis vom ayurvedischen Pfannkuchenmix von Govinda gefreut. Haferbrei aus gekeimten Flocken geht auch. Mit Kokosmus, Zimt und Kardamom zu frischen Früchten ein Genuss (siehe Rezepte).

2. Dunkelphase

Tantra 2: Nach 2-3 Tagen hat sich die Libido wieder stabilisiert und es ist spannend immer neue Facetten zu entdecken. Ein sehr wichtiger Punkt ist der heilende Aspekt der Ekstase. Durch das extrem hohe Energieniveau können alte Traumata aus den Zellspeichern an die Oberfläche kommen und bearbeitet werden.

Beispiel 1 „Übermäßige Freude“. Als Kind durfte ich Freude nur in einem „angemessenen „ Rahmen zeigen (50er Jahre, Armut etc., da gibt es nichts zu Lachen)

Beispiel 2:Mein Großvater hat den Schmerz über den Tod seiner ersten Frau nie verwunden. Er hat dieses Trauma an meinen Vater weitergegeben und der an mich. Dieses Trauma lag auf meiner rechten Niere.

Beispiel 3: Harnwegsentzündung: In einem lange verflossenen früheren Leben hat sich wohl eine Ameise in meine Harnröhre verirrt und für wahnsinnige Schmerzen gesorgt. Sie wurde dann herausgeschnitten.

Beiden letzten beiden Beispielen haben mir die besonderen Fähigkeiten von Jutta sehr geholfen.

Am 8. März haben wir unser erstes Brot gebacken, 1 Woche lang Sauerteig gezüchtet und dann war es soweit: wieder etwas was satt macht!

Allerdings hat das Brotbacken dazu geführt, dass ich erst um 2:00 Uhr ins Bett kam. Zwei Tage später wurde es nochmal sehr spät (ca. 0:00 Uhr). Diese beiden langen Nächte führten zu einer deutlichen Befindlichkeitsirritation.

Am 12.3. Die erste Ausnahme von unserem Ernährungsplan: nachmittags 1 kleines Stück Apfelkuchen (roh, bio, ohne Zucker), allerdings mit Äpfeln und Datteln, die beide auf der „vermeiden“-Liste stehen. Die Folge war, dass ich abends schlecht eingeschlafen bin und die Libido am Morgen eine leichte Delle hatte.

13.3. Apfelkuchenfolgen, 2.Teil: heute morgen Diskussion statt Tantra